Männer und FeuerMänner und Feuer

Warum sogar Männer, die sonst kaum ein Spiegelei braten können, es am Grill zu wahrer Meisterschaft bringen.

Es hat wohl etwas mit Cowboy-Romantik zu tun, und sicher spielt auch die Freude am Zündeln eine Rolle, warum sich beim Grillen die Herren der Schöpfung - sonst eher selten in der Küche anzutreffen - plötzlich um das Amt des Zeremonienmeisters reißen und hier den Ehrgeiz eines Sternekochs entwickeln.

Männer essen Umfragen zufolge etwas lieber Gegrilltes als Frauen (10 zu 7 Prozent), vielleicht werden in ihnen aber einfach nur steinzeitliche Gene geweckt.

Denn schon unsere Vorfahren – vor mehreren tausend Jahren – versammelten sich feierlich um das Lagerfeuer, um das erlegte Wild gemeinsam zu verspeisen. Grillen ist somit die älteste Garmethode der Welt. Wenn wir heute davon reden, meinen wir allerdings weniger die ursprüngliche Notwendigkeit der Zubereitung. Vielmehr verbinden wir damit Freizeitspaß und Essvergnügen.
Ein weiterer wichtiger Unterschied zu damals: War bei unseren Urahnen noch die Bärenkeule der Favorit am Spieß, liegen heute neben verschiedenen Sorten von Würstchen vor allem saftige Fleischstücke/Steaks von Rind, Kalb, Schwein und Lamm auf dem Rost, die ganz nach Geschmack unterschiedlich zubereitet werden können.

Quelle CMA    
     
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